Der Ansatz Total Supplier Management
(TSM)

Bei Industrieunternehmen wird ein wesentlicher Teil der Wertschöpfung von Lieferanten erbracht. Dieser Anteil externer Leistungserbringung ist weiter steigend und hat zur Folge, dass die Gestaltung und Steuerung der Lieferantenbasis einen zunehmend erfolgskritischen Faktor im Unternehmen darstellt. Heutige Zusammenarbeitsmodelle sind oft noch durch die Machtverhältnisse zwischen Abnehmern und Zulieferern geprägt. Die dabei entstehenden Reibungsverluste reduzieren den Unternehmenserfolg bis hin zur Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit. Zum Erfolgsfaktor werden Kooperationsmodelle wie Total Supplier Management (TSM) mit einer durchgängigen und kostenoptimierten Steuerung der gesamten Lieferantenbasis. TSM ist ein ganzheitlicher Lösungsansatz, der im Unternehmen ein bereichsübergreifendes Lieferantenmanagement etabliert und so die volatilen Partnernetzwerke beherrschbar macht. Mit angepassten Unternehmensstrukturen und innovativen Methoden wird es möglich, die Risiken in der Supply Chain nachhaltig abzusichern. Eine durchgängige Lieferantenbewertung ist ein zentraler Bestandteil des TSMs, um so den Risiken in der komplex vernetzten Lieferantenlandschaft begegnen zu können. So können Leistungsdefizite an der Schnittstelle zwischen Lieferant und Abnehmer frühzeitig identifiziert und gemeinsam abgestellt werden. Eine wichtige Voraussetzung ist dabei ein erfolgreiches Datenmanagement. In den Unternehmen werden bereits viele Daten erfasst, jedoch reicht deren Qualität oft nicht aus, um daraus Wissen für die Risikoprävention ableiten zu können. Viele Unternehmen betreiben deshalb oft ein vorrangig reaktives Risikomanagement, obwohl kaum einer bezweifelt, dass eine präventive und standardisierte Vorgehensweise im Lieferantenmanagement langfristig Vorteile bietet. Ein Grund hierfür sind auch die fehlenden Informationen über die entsprechenden Prozesskosten zur Steuerung der identifizierten Risiken.

Der TSM Workflow

Evaluate

Das externe Partnernetzwerk wird anhand harter und weicher Faktoren auf Versorgungsrisiken überprüft und Wissen wird gezielt generiert. Auf dieser Basis können Entscheidungen präventiv vorbereitet werden.

Decide

Ein crossfunktionaler Lenkungskreis trifft aufgrund des generierten Wissens sichere, transparente Entscheidungen, die dafür Sorge tragen, dass Versorgungsrisiken fürhzeitig minimiert werden.

Act

Als für notwendig bestimmte Lieferantenprojekte zur Lieferantenentwicklung können transparent und hinsichlicht ihres Fortschrittes anhand von Subworkflows nachverfolgt werden.

Lessons Learned

Aus dem periodisch stattfindenden TSM Workflow wird ein zentraler Wissenspeicher aufgebaut. Dieser sorgt für eine nachhaltige Erkenntnisgewinnung, die zukünftige Fehler minimiert.

Effekte durch die Einführung von TSM

Der crossfunktionale, workflowbasierte Ansatz von TSM bringt viele Vorteile für Ihre Unternehmung mit sich.

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EBIT Steigerung 2-4%

Durch präventive Risikoidentifikation und durch den abgestimmten Umgang hiermit, wird sowohl die interne, als auch externe Performance erheblich verbessert. Im Schnitt zeigt sich dies im EBIT mit einer Steigerung von 2-4%.  learn more

Erhöhte Prozessfähigkeit

Durch crossfunktionales Entscheiden werden bereichsübergreifende Projekte initiiert, die die internen Prozesse stabilisieren und standardisieren, die Schnittstellen zu Lieferanten koordinieren und die Effektivität steigern.  learn more

Abbau von Silodenken

Einheitlich und ganzheitlich verfügbares Wissen baut Ressentiments ab, führt zu einem Kulturwandel und in Konsequenz zu einem Miteinander, statt Gegeneinander.  learn more

Wissensgenerierung

Wissen wird sowohl über die Lieferantenbasis, als auch über die eigene Unternehmung generiert und dient im gesamten TSM als transparente Entscheidungsgrundlage.  learn more

präventives Performance Monitoring

Die TSM Enterprise Solution verwendet den Ansatz Total Supplier Management und identifiziert Risikofaktoren innerhalb der gesamten Supply Chain anhand von Watch- und Checklisten.

Auszug unseres Risikokatalogs

Versorgung

Die Watchlist des Versorgungsrisikos generiert anhand KPI-basierter Trend- und Prognoserechnung ein Bild darüber, welche Lieferanten zukünftig kritische Performance zeigen.


Verlagerung

Anhand rollenspezifischer Fragenkataloge, werden eingetretene Lieferantenverlagerungen hinsichtlich ihres Risikofaktors evaluiert und ein Risikoindikator für die Supply Chain abgegeben. 


Eigentümerwechsel

Eigentümerwechsel können erhebliche Risiken hinsichtlich der zukünftigen Zusammenarbeit darstellen. Die Erhebung von Hard- und Softfacts erleichtern den Umgang mit diesem Umsand.


Lieferantenqualifizierung

Eine standardisierte, crossfunktionale Lieferantenqualifizierung sorgt für eine nachhaltige Lieferantenqualität innerhalb der gesamten Zusammenarbeit.


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