Anwenderbericht TSM / Diehl Controls :

800 Zulieferer täglich auf dem Schirm:

Diehl Controls setzt auf präventives Lieferantenmanagement mit TSM

 

Mehr als 9.000 Bauteile und Komponenten von 800 Lieferanten: was täglich an den Produktionsstandorten von Diehl Controls ankommt, ist ohne eine gute Organisation und technische Hilfe kaum zu überwachen. Gerade in Zeiten von Covid-Lockdowns und Engpässen in den Lieferketten ist das Lieferantenmanagement wichtiger denn je. Die Supplier Management Teams des Herstellers von Elektronik-Bauteilen für Hausgeräte verlassen sich deshalb auf das Total Supplier Management (TSM) – eine Methodik, die von Prof. Robert Dust entwickelt wurde. Mittlerweile wurde das System um eine selbstlernende KI-Software ergänzt, die eine exzellente Trefferquote von über 90 Prozent bei der Vorhersage von Risiken in den Lieferketten erzielt. Auf Basis der Kundendaten aus Einkauf, Produktion und Logistik berechnet ein Algorithmus Trends und Prognosen für die Überwachung der Lieferanten-Performance.

 

Erich Graf, Vice President Corporate Procurement bei Diehl Controls und Michal Gluszcz, Head of Supplier Development, haben sich bewusst für TSM und den „total“-Ansatz entschieden. Denn das Prinzip von TSM besagt: alle Lieferanten werden überwacht, nicht nur die Top 100, und sämtliche relevanten Risiken stehen unter Beobachtung. Dies sind „Klassiker“ unter den KPI wie die Liefertreue (On-Time-Delivery), die Claim Rates oder auch Event-basierte Risiken, wenn der Lieferant zum Bespiel seinen Produktionsstandort verlagert oder der Eigentümer wechselt. Doch auch externe Risiken wie Umweltkatastrophen, Kriegsausbrüche wie kürzlich in der Ukraine, oder Pandemie-bedingte Lockdowns können von TSM überwacht werden. Hier arbeitet TSM mit externen Datenquellen, z.B. von Prewave.

 

Monitoring aller Lieferanten mit TSM

Bei Diehl begann die Umstellung bereits ca. 2017. „Vor der Einführung von TSM haben wir nur 16 Prozent unserer Lieferanten evaluiert und dies auch nur einmal im Jahr“, erklärt Michal Gluszcz. „Zudem gab es keinen Austausch zwischen den zentralen Abteilungen wie Logistik, Produktion und Einkauf, die ja alle von der Performance der Lieferanten betroffen sind.“ Dies hat sich mit der Einführung von TSM gründlich geändert: „Mittlerweile evaluieren wir sämtliche Lieferanten und wir nehmen jeden ersten Montag im Monat eine umfangreiche Datenanalyse unserer kritischen Lieferanten vor.“ Lieferantenmanager führen die konsolidierten Daten und Statistiken sowie die gewonnenen Erkenntnisse in einem „TSM Workspace“ zusammen, um fundiertere Entscheidungen über die Entwicklung von kritischen Lieferanten zu treffen. Diese Auswertung erfolgt jedoch nicht mehr nur in der Einkaufsabteilung, sondern abteilungsübergreifend in einem Lenkungskreis, der sich monatlich trifft. „Hier sitzen alle Fachabteilungen zusammen und wir schauen gemeinsam auf unsere Lieferantenbasis. Jede Stimme ist wichtig“, betont Gluszcz. Diehl Controls geht jetzt auch einen Schritt weiter, mit der Einführung einer Supplier Academy: „Wir wollen unsere Lieferanten schulen, um sie besser auf die Anforderungen von Diehl Controls vorzubereiten und die Prozesse besser miteinander abzustimmen“. Die Ergebnisse überzeugen: Mithilfe der TSM-Methode hat Diehl Controls mittlerweile 56 Projekte zur Entwicklung von kritischen Lieferanten angestoßen und erfolgreich abgeschlossen. Die Ersparnisse durch nicht mehr notwendige Reklamationen, Audits und Krisenmanagement bei den Lieferanten erreichen mehrere Hunderttausend Euro – jährlich! „Zudem haben wir die Prozesse weiterentwickelt und unsere Lieferantenbasis deutlich gestärkt“, resümiert Einkaufsleiter Erich Graf. 800 Lieferanten und 11.000 Vorprodukte täglich im Blick und im Griff – TSM macht es möglich.

 

Präventives Risiko-Monitoring

Als nächstes sollen bei Diehl Controls die relevanten Lieferantendaten von den eigenen IT-Tools die zentrale TSM-Plattform überführt werden. Die TSM-Software erfasst über Watchlisten noch besser die Trends und Prognosen auf Basis der Daten aus Einkauf, Produktion und Logistik. „So können unsere Kunden wie Diehl Controls ihre Lieferanten-Performance deutlich besser als bisher präventiv überwachen“, erläutert TSM-Geschäftsführer Martin Grastat das Prinzip. Zusammen mit Professor Dr. Robert Dust, dem Begründer des Total Supplier Management, entwickelt er mit einem Programmierer-Team die Software stetig weiter. „TSM ermöglicht durch die Anbindung und den crossfunktionalen Austausch der Teams eine noch bessere Verzahnung von Einkauf, Logistik und Qualitätsmanagement bei der Überwachung der Lieferantenbasis.“

 

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